Haussanierer erhalten Förderung für umweltfreundliches Heizen
Energie-Nachrichten Neues Verbundprojekt soll Generatoren von Offshore-Windparks verbessern Verivox, 04.01.2010 17:27 Bremen - Der Anteil an Offshore-Windparks im Meer steigt ständig und damit auch die Leistungsansprüche an diese Windenergieanlagen. Mit zunehmender Leistung erhöht sich allerdings auch das Gewicht und Volumen der Generatoren in den Gondeln. Eine stark verringerte Traglast ermöglicht kleinere Gondeln oder größere, installierte Leistung. In einem neuen Verbundprojekt arbeiten Wissenschaftler vom Bremer Centrum für Mechatronik (BCM) der Universität Bremen mit dem Bremer Sondermaschinenbauer Lloyd Dynamowerke und anderen internationalen Partnern daran, Generatorgewichte und Volumen um bis zu zwei Drittel zu verringern, ohne einen Leistungsverlust in Kauf nehmen zu müssen. Die Europäische Kommission fördert das neue internationale Verbundprojekt "Wingy-Pro" in den nächsten vier Jahren mit rund 2.500.000 Euro. Im Rahmen des Verbundprojekts soll nun ein neuartiger Synchrongenerator mit transversaler Flussführung gebaut werden. Nicht nur das Gewicht, das bei einem herkömmlichen Windenergiegenerator weit über 100 Tonnen beträgt, und das Volumen sollen sich dadurch um bis zu zwei Drittel reduzieren. Insgesamt ergeben sich durch die neue Konstruktion Materialeinsparungen bei Kupfer, Dynamoblech und vor allem bei der Stahlkonstruktion des Turms und seines Fundaments. Durch den Wegfall eines Getriebes wie bei anderen herkömmlichen Generatoren von Windkraftanlagen fallen weniger Wartungsarbeiten an. Mittels einer intelligenten Regelung lassen sich beim Generator zudem starke Geräusche und Vibrationen nahezu vollständig vermeiden. Diese besondere Aufgabe haben die Bremer Partner gemeinsam mit dem Centrum für Innovative Verfahrenstechnik (CENTIV) in Stuhr nach Deutschland geholt. Die intelligente Leistungselektronik zur Energieeinspeisung wird von Converteam entwickelt, ein weltweit tätiges Unternehmen für elektrische Antriebstechnik, Leistungselektronik und Systemlieferant für Energieerzeuger. Da die Generatoren im Offshore-Bereich permanent der salzhaltigen und feuchten Luft ausgesetzt sind und großen Temperaturschwankungen unterliegen, besteht insbesondere auch ein hoher Entwicklungsbedarf bei der Herstellung von zuverlässigen Permanentmagneten für die Maschinen. Hierzu bringt Atlas Magnetics Europe aus den Niederlanden das erforderliche Spezialwissen in den Verbund ein. Um den Technologietransfer zu Windenergieanlagenherstellern und Betreibern nach Ost-Europa zu ermöglichen sowie auch neue Investoren zu gewinnen, beteiligt sich die rumänische Technologieberatungsfirma TRITECC an dem Vorhaben "Wingy-Pro". Quelle: Verivox

 

Energie-Nachrichten

Haussanierer erhalten Förderung für umweltfreundliches Heizen

Verivox, 28.07.2010 12:01

Berlin - Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen.

"Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden:

Solaranlagen

Eine thermische Solaranlage mit acht Quadratmeter Kollektorfläche, die Energie für die Heizung und Trinkwarmwasser liefert, wird vom Staat mit 720 Euro gefördert. Solaranlagen zur reinen Trinkwarmwasserversorgung fallen zukünftig aus der Förderung heraus. Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist derzeit noch nicht möglich. Deshalb werden effiziente Anlagenkombinationen extra gefördert. Wer seinen alten Kessel beispielsweise durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhält bis 31.12.2010 einen Bonus von 400 Euro.

Installieren Hausbesitzer zusätzlich zur Solaranlage eine förderfähige Pelletheizung oder Wärmepumpe als Heizsystem, erhalten sie einen weiteren Bonus von 500 Euro. Eine Solarthermieanlage liefert in den warmen Monaten meist genug Energie, um den Trinkwarmwasserbedarf eines Hauses zu decken. Der Heizkessel kann dann ausgeschaltet werden.

Holzheizungen

Den Einbau eines neuen Holzpelletkessel mit Pufferspeicher unterstützt der Staat mit mindestens 2.500 Euro. Moderne Holzpelletheizungen funktionieren genauso komfortabel und verlässlich wie konventionelle Heizsysteme. Wichtig ist genügend Lagerfläche für die Pellets. Allerdings gibt es auch hier innovative Lösungen: So können unter Treppenbauten in kleinen Reihenhäusern die Pellets gelagert werden. Auch preislich sind sie eine echte Alternative zu Öl und Gas, da ihre Energiekosten in den letzten Jahren konstant niedriger als die der fossilen Rohstoffe waren. Besonders emissionsarme und effiziente Holzpelletkessel sind mit dem Blauen Engel gekennzeichnet.

Wärmepumpen

Bei der Förderung der Wärmepumpe kommt es auf die verwendete Technik an. Hausbesitzer eines Einfamilienhauses, die eine Erdwärmepumpe einbauen, erhalten eine Förderung von maximal 2.400 Euro. Beim Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe reduziert sich der Zuschuss auf höchstens 1.200 Euro für ein Einfamilienhaus. Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme des Erdreichs, Wassers oder der Luft als Wärmequelle. Am effizientesten sind Erdwärmepumpen, da das Erdreich im Gegensatz zur Außenluft auch im kalten Winter relativ konstante Temperaturen aufweist. Wärmepumpen lohnen sich nur in gut gedämmten Häusern.

Wer auch gleichzeitig seinen Energieverbrauch senken möchte, sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden. Unter www.zukunft-haus.info erhalten Interessierte weiterführende Informationen.

Quelle: Verivox

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Was heißt Energiemix?
(auch Strommix)Der Energiemix bezeichnet eine Kombination verschiedener Energiequellen, die die Energieversorgung eines Landes ausmachen. Dabei kann man den Energiemix als eine gewachsene Struktur feststellen oder als zukünftige erwünschte Struktur vorschlagen. Die derzeitige Stromversorgung Deutschlands basiert in erster Linie auf mit fossilen Energieträgern befeuerten Kraftwerken, Kernkraftwerken, Wasserkraftwerken und Windkraftwerken. Die erneuerbaren Energieträger kommen derzeit für lediglich 12 Prozent der Stromproduktion auf. Der Anteil der regenerativen Energien an der Strombereitstellung soll jedoch bis 2020 auf mindestens 20 Prozent und am Primärenergieverbrauch auf mindestens 10 Prozent gesteigert werden. Die Energiepolitik kann durch zielgerichtete langfristige Maßnahmen auf einen neuen Energiemix hinwirken.Wichtig für die Festlegung eines Energiemixes sind sowohl realistische Annahmen für die Verfügbarkeit von Technologien im geforderten Maßstab wie auch die Bezahlbarkeit dieser Technologien durch die Volkswirtschaft, die diese Energiequellen nutzen möchte.


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