Stromverträge online
Energie-Nachrichten Hochspannungsnetz für erneuerbare Energien wird ausgebaut Verivox, 08.12.2009 17:09 Dauerthal - Das Energieunternehmen ENERTRAG baut sein Hochspannungsnetz für erneuerbare Energien auf eine Kapazität von 410 Megawatt aus. Insgesamt 375.000 Haushalte können bei voller Nutzung der Kapazität ihren Jahresstromverbrauch durch die Stromerträge der angeschlossenen Wind- und Biogasanlagen decken. Das weltweit einmalige Einspeisenetz ermöglicht durch die eigens entwickelte Software "PowerSystem" eine besonders präzise Überwachung und Steuerung der erneuerbaren Energieerzeugung in der Uckermark. Es schafft eine der Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Windenergie in Brandenburg. Die bisherigen Investitionen in das Netz belaufen sich auf 32,5 Mio. Euro. Insgesamt besteht das ENERTRAG-Netz in der Uckermark derzeit aus 250 Kilometern Erdkabel mit Temperaturüberwachung sowie vier Umspannwerken. Damit können Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von momentan 260 Megawatt und Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt direkt in das europäische Verbundnetz einspeisen. Die jüngste Erweiterung des Umspannwerkes "Bertikow" bei Prenzlau durch den neuen Transformator "Alte Tante" wurde notwendig, da der bisherige Transformator "Alte Dame" bereits voll ausgelastet ist. "Unserem Einspeisenetz und den daran angeschlossenen Energieanlagen haben wir den Namen 'Kraftwerk Uckermark' gegeben, weil sie die natürlichen Ressourcen der Region nutzen, um umweltfreundliche Energie zu erzeugen. Durch die eigene Infrastruktur und das "PowerSystem" können wir die Anlagen außerdem so steuern, dass Überlastungen des Netzes vermieden werden", erklärt Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender der ENERTRAG AG. Im kommenden Jahr wird ein Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk das Kraftwerk Uckermark ergänzen, um die erneuerbaren Stromerträge zusätzlich an den Bedarf der Verbraucher anzupassen und Windenergie auch als Kraftstoff nutzbar zu machen. Mit Hilfe des Projektes, für das Bundeskanzlerin Angela Merkel im April dieses Jahres den Grundstein legte, wird überschüssige Windenergie in Form von Wasserstoff gespeichert. Dieser kann als Kraftstoff für CO2-freie Mobilität eingesetzt oder in Zeiten geringer Windstromproduktion zur Stromerzeugung genutzt werden. Quelle: Verivox

 

Stromverträge online


    Auf dieser Seite stellen wir unsere Strompartner vor.
Verivox erleichtert Ihnen den Stromanbieterwechsel und erklärt Ihnen, wie Sie die Kündigung bei Ihrem Stromanbieter vornehmen können.
 

Zu diesen Energieversorgern können Verbraucher direkt über Verivox wechseln. Durch die Möglichkeit des direkten Anbieterwechsels über die Verivox-Plattform senken unsere Partner ihre Vertriebskosten. Für diese Dienstleistung erhält Verivox eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter. Für Verbraucher ist unser Service dagegen kostenlos. Sie zahlen die Originalpreise der Anbieter ohne Aufschlag. Provisionszahlungen beeinflussen auch nicht die Aufnahme in unsere Datenbank oder die Reihenfolge in den Tarifvergleichen – der Preis alleine entscheidet über die Position im Tarifrechner. Bei der Auswahl unserer Partnerunternehmen achten wir auf Zuverlässigkeit und Stabilität.

Stromverträge online

Partnerunternehmen für leistungsgemessene Gewerbekunden




Strompreise

© 2010 Verivox GmbH - Alle Rechte vorbehalten. Wir bemühen uns um die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, können aber keine Gewähr für diese übernehmen.
 

Was heißt Biodiesel?
Biodiesel gehört zu den erneuerbaren Energieträgern. Es handelt sich hierbei um einen nach seiner Verwendung dem Dieselkraftstoff entsprechenden pflanzlichen Kraftstoff. Biodiesel wird aus Pflanzenölen (insbesondere Rapsöl) oder tierischen Fetten gewonnen. Vorteile werden dem Biodiesel aufgrund seiner Produktion aus nachwachsenden Rohstoffen zugesprochen. Darüber hinaus ist Biodiesel bei Leckagen deutlich weniger umweltbelastend als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Die CO2-Neutralität bei der Nutzung von Biodiesel ist hingegen umstritten. CO2-Neutralität wäre gegeben, wenn Biodiesel lediglich so viel CO2 freisetzte, wie während des Pflanzenwachstums aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Doch bei der Herstellung führen die zusätzlichen Kohlendioxidemissionen beim Anbau und bei der Verarbeitung zu einer deutlich höheren CO2-Emission, als die Pflanzen vorher durch Photosynthese aus der Atmosphäre entnommen haben. Die Europäische Union hat in ihrer Biokraftstoff-Richtlinie festgelegt, dass in allen Mitgliedstaaten bis 2010 5,75 Prozent des Kraftstoffverbrauchs durch Biokraftstoffe ersetzt werden sollen. Dies kann durch Nutzung der Biotreibstoffe in Reinform oder als Beimischung erfolgen. In Deutschland darf der herkömmliche Mineralöldiesel seit 2004 mit bis zu fünf Prozent Biodiesel gestreckt werden.


Startseite - Copyright © 2006 Gas-Strom-Tarife.de - Impressum - Kontakt