Energie-Nachrichten
Energie-Nachrichten Ansturm auf ZuhauseKraftwerke - LichtBlick zählt bereits 25.000 Kundenanfragen Verivox, 26.10.2009 14:47 Düsseldorf - Beim unabhängigen Hamburger Energieversorger LichtBlick sind sechs Wochen nach der Vorstellung der innovativen ZuhauseKraftwerke bereits 25.000 Kundenanfragen eingegangen. Die von Volkswagen gebauten und von LichtBlick vertriebenen ZuhauseKraftwerke versorgen lokal Gebäude mit Wärme und die öffentlichen Netze mit SchwarmStrom. "Das Interesse an den ZuhauseKraftwerken ist überwältigend. Viele Hausbesitzer, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen sind begeistert von unserer Idee. Sie wollen einen Beitrag zur Energiewende leisten", erklärte Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft bei LichtBlick, am Montag bei einer Veranstaltung im Düsseldorfer Landtag. LichtBlick will in Deutschland 100.000 ZuhauseKraftwerke zu einem unsichtbaren Großkraftwerk vernetzen. LichtBlick hat in Hamburg bereits die ersten Verträge mit Privatkunden abgeschlossen. Die Stadt Hamburg hat im September 100 ZuhauseKraftwerke für Kindertagesstätten, Altenheime und Wohnungsbaugesellschaften bestellt. LichtBlick wird die ersten Anlagen im Frühsommer 2010 einbauen. "Wir starten in Hamburg und weiten den Vertrieb dann schrittweise auf ganz Deutschland aus. Ab 2011 können wir dann bundesweit ZuhauseKraftwerke installieren", erläutert Lücking. Volkswagen wird im kommenden Jahr zunächst einige 100 ZuhauseKraftwerke ausliefern und dann Ende 2010 in die Serienproduktion einsteigen. Verbraucher können sich bereits heute unter www.zuhausekraftwerk.de informieren und als Interessenten dafür registrieren. ZuhauseKraftwerke eignen sich für größere und ältere Einfamilienhäuser mit einem hohen Wärmebedarf, für Zwei- und Mehrfamilienhäuser, für öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Kirchen sowie für kleine Gewerbebetriebe. Für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage muss der Gasverbrauch des Kunden bei mindestens 45.000 Kilowattstunden im Jahr liegen. "ZuhauseKraftwerke für kleinere Einfamilienhäuser mit weniger Wärmebedarf sind derzeit leider noch Zukunftsmusik", so Lücking. Dank der effizienten Volkswagen-Technologie sparen ZuhauseKraftwerke im Erdgasbetrieb bereits heute bis zu 60 Prozent CO2 gegenüber der herkömmlichen Wärme- und Stromerzeugung. LichtBlick will die Anlagen in Zukunft mit regenerativem Biogas betreiben - dann laufen sie sogar klimaneutral. Die Anlagen erreichen einen Wirkungsgrad von 94 Prozent. Die ZuhauseKraftwerke werden von LichtBlick anders betrieben als herkömmliche Blockheizkraftwerke. Dank einer thermischen Leistung von 34 Kilowattstunden muss die Anlage nur wenige Stunden am Tag laufen, um den Wärmebedarf eines Gebäudes zu decken. Die Wärme wir gespeichert und kann bei Bedarf für Dusche oder Heizung abgerufen werden. Die wenigen Betriebsstunden des ZuhauseKraftwerks verteilt LichtBlick dank der zentralen Steuerung so über den Tag, dass möglichst dann Strom produziert wird, wenn die Nachfrage im Netz hoch ist. "Unser Strom wird also nicht blind produziert, sondern gleicht gezielt Angebotsschwankungen im Netz aus", so Lücking. Quelle: Verivox

 
 

Was heißt Erdgasfahrzeuge?
Erdgas wird seit einigen Jahren auch verstärkt als Kraftstoff für Kraftfahrzeuge verwendet. An Tankstellen ist Erdgas als H-Gas (High Gas) und L-Gas (Low Gas) erhältlich, wobei das H-Gas einen etwas höheren Energiegehalt als das L-Gas hat. Der Energiegehalt von 1 kg Erdgas (H-Gas) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin beziehungsweise 1,33 Liter Diesel. Im Januar 2004 waren 19.200 Fahrzeuge, die mit Erdgas betrieben werden, in Deutschland zugelassen. Etwa 400 Tankstellen hatten zu diesem Zeitpunkt eine entsprechende Vorrichtung zum Betanken. Neben Erdgas wird auch Flüssiggas als Kraftstoff verwendet.Bereits in den 1970er Jahren war Flüssiggas in Italien sehr verbreitet und ist es geblieben. Auch die gesamte Autobusflotte der Wiener Verkehrsbetriebe fährt seitdem mit Flüssiggas. Es verbrennt umweltfreundlicher als Benzin. Der Schadstoffausstoß von Stickoxiden beträgt etwa 20 %. Heute ist Flüssiggas als Treibstoff in den europäischen Nachbarländern (wie BE, NL, GB, PL, IT...) etabliert. In Deutschland hat es eine stark zunehmende Bedeutung. Eine Umrüstung der PKW auf Flüssiggas (LPG) ist relativ unkompliziert, da das Leergewicht nur 25 kg beträgt und fast jedes Fahrzeug mit Benzinmotor für ca. 1.500 bis 2.800 Euro umgebaut werden kann. Der Tank findet seinen Platz entweder in der Reserveradmulde (40 bis 72 Liter) oder im Kofferraum (60 bis 120 Liter). Die Reichweite beträgt je nach Verbrauch bis zu 1.000 km. Beim Umbau bleibt der Benzintank erhalten, so dass das Fahrzeug wahlweise mit Benzin oder Flüssiggas betrieben werden kann (bivalenter Antrieb). Das Umschalten zwischen Benzin- und Flüssiggasbetrieb kann wahlweise während der Fahrt erfolgen. Mit dem Einbau ist also auch eine erhebliche Reichweitenerhöhung verbunden, sofern auch noch entsprechend Benzin mitgeführt wird.Durch die rückstandsfreie Verbrennung werden häufig auch Gabelstapler in der Industrie mit Flüssiggas betrieben und ersetzen somit Dieselstapler, die Ruß emittieren. Flüssiggasbetriebene Gabelstapler dürfen als einzige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in geschlossenen Räumen betrieben werden. Da bei der Verbrennung 80 Prozent weniger Schadstoffe entstehen als bei herkömmlichen Verbrennungstechniken, spricht man hier auch nicht mehr von Abgasen, sondern von "Abluft".


Startseite - Copyright © 2006 Gas-Strom-Tarife.de - Impressum - Kontakt