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Energie-Nachrichten Gänsebraten treibt Stromverbrauch Verivox, 21.12.2009 18:05 Berlin - Am ersten Weihnachtsfeiertag benötigen die deutschen Haushalte rund ein Drittel mehr Strom als sonst: Vor allem durch die Zubereitung des immer sehr beliebten "Gänsebratens" steigt am 25. Dezember der Strombedarf pro Haushalt im Durchschnitt von rund neun Kilowattstunden (kWh) auf zwölf kWh, schätzt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Hochgerechnet auf alle 40 Millionen (Mio.) Haushalte in Deutschland bedeute das einen Verbrauchszuwachs von etwa 120 Mio. kWh am ersten Weihnachtsfeiertag. An einem Wintertag betrage der durchschnittliche Stromverbrauch aller deutschen Haushalte rund 360 Mio. kWh. Am 25. Dezember sind es nach Angaben des Branchenverbandes durch die so genannte "Gänsebraten-Spitze" etwa 480 Mio. kWh Strom. Am zweiten Weihnachtstag normalisiere sich der Bedarf wieder. Doch auch ohne Verzicht auf das Festtagsessen könne in der Weihnachtszeit leicht Energie gespart werden. Werden Lichterketten und sonstige Weihnachtsbeleuchtung erst bei Dunkelheit eingeschaltet, senkt das laut BDEW spürbar den Stromverbrauch und entlastet die Stromrechnung. So benötige ein herkömmlicher Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern in der Zeit vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag im Dauerbetrieb rund 130 kWh. Eine stromsparende Alternative seien auch LED-Lichterketten. Im gleichen Zeitraum verbrauche eine Lichterkette mit 35 LED-Lämpchen mit nur etwa 30 kWh viermal weniger Strom. Quelle: Verivox

 
 

Was heißt Exit-Modell?
Bei einem Exit-Modell fallen für den Energielieferanten nur am Entnahmepunkt (=Exit) Kosten an.Beispiel: Der deutsche Strommarkt basiert auf einem Exit-Modell. Die Einspeisung von Strom in das Stromnetz (=Entry) ist an jedem Punkt kostenlos. Entsprechend wird beim Stromverbrauch (=Exit) eine Durchleitungsgebühr an den jeweiligen Netzbetreiber in Form eines Netzentgeltes fällig.


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